Entwicklungsministerium schickt Kontaktleute an IHKs

Der deutsche Mittelstand soll durch Förderprogramme des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in die Entwicklungspolitik eingebunden werden. Die Partnerländer der Entwicklungszusammenarbeit erhielten so wertvolles Know-How, und der deutsche Mittelstand werde in die Lage versetzt, seine Geschäftstätigkeit global weiter auszubauen, hieß es in einer Mitteilung des BMZ. Zur Information über die Förderprogramme sollen sogenannte „EZ-Scouts“ zu Verbänden und Industrie- und Handelskammern entsandt werden.

Die EZ-Scouts sollen der regionalen Wirtschaft als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, über Kooperationsinstrumente und relevante Investitionsmöglichkeiten beraten und aktiv die Zusammenarbeit mit dem BMZ fördern. Auch eine neue Informationsreihe „wirtschaft.entwickelt.global“ verfolgt primär das Ziel, die Möglichkeiten der deutschen Entwicklungspolitik unter Unternehmern bekannter zu machen. Die Auftaktveranstaltung zu der Reihe fand am 8. Februar in Potsdam statt. Weitere Termine an bis zu 30 IHKs im ganzen Land sollen folgen. Die Daten für die IHKs Berlin, Frankfurt (Oder) und Cottbus stehen noch nicht fest.