degewo investiert 262 Mio. Euro

Die degewo, eines der größten Wohnungsunternehmen Berlins, hat das Geschäftsjahr 2010 mit einem Gesamtergebnis von 16,6 Mio. Euro abgeschlossen. Das entspricht einem plus von 1,7 Mio. Euro gegenüber 2009. „Das Ergebnis steigt, die Verschuldung sinkt“, sagt degewo-Vorstandsmitglied Christoph Beck bei der Vorstellung der Jahresbilanz.

Sein Vorstandskollege Frank Bielka gab bekannt, dass die degewo bis zum Jahr 2016 rund 262 Mio. Euro für die Modernisierung von 5.725 Wohnungen investieren wird. In der südlichen Gropiusstadt, in Marienfelde, den Tempelhofer Alboinhöfen und dem Weddinger Schillerhof modernisiert das Wohnungsunternehmen vor allem unter energetischen Gesichtspunkten. Neue Fenster, Heizungen und Bäder, sowie Fassadendämmungen gehören hier zum Standardprogramm. „Der Wohnkomfort ist anschließend deutlich höher und die Wohnnebenkosten sinken deutlich“, sagt Frank Bielka. Die Mietsteigerungen fallen bei der degewo nach der Modernisierung moderat aus. In den 436 bereits fertig gestellten Wohnungen im Feuchtwangerweg in der Gropiusstadt stieg die Warmmiete um elf Prozent von 7,07 Euro auf 7,83 Euro an.

Nach eine repräsentativen Befragung der INFO GmbH im Auftrag der degewo meinen 87 Prozent der Berliner, dass Investitionen in die energetische Modernisierung wichtig sind. Aber nur 53 Prozent akzeptieren eine Kostenbeteiligung der Mieter. „Die große Zustimmung der Berlinerinnen und Berliner für diese auch unter Klimagesichtspunkten wichtigen Sanierungsmaßnahmen, ist für uns eine enorme Bestätigung“, sagt degewo-Vorstandsmitglied Frank Bielka.