Brandenburgische Händler fordern neue Ladenöffnungszeiten

Händler aus Waltersdorf und Wildau wandten sich in einem offenen Brief an die Landesregierung, um die Lockerung der bestehenden Ladenöffnungsregeln zu fordern. Konkret verlangen die brandenburgischen Kaufleute eine Angleichung an die Berliner Sonntagsregelung im Ladenschlussgesetz. Bisher dürfen die Geschäfte in Brandenburg an sechs Sonn- und Feiertagen im Jahr öffnen, die Berliner hingegen zehn mal.
Die Unterzeichner des Briefes hoffen, mit einer Harmonisierung der Ladenöffnungsregeln dem Abfluss von Kaufkraft in die Hauptstadt entgegenwirken zu können.
„Gerade im Umland zu Berlin ist keinem Kunden zu vermitteln, warum er auf der einen Straßenseite einkaufen kann, während auf der andren Seite die Geschäfte zu bleiben müssen“, so Dr. Wolfgang Krüger, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus. Für die Entwicklung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes müssten einheitliche Bedingungen im Handel geschaffen werden.
Unterzeichnet haben den Brief unter anderem der Media Markt Waltersdorf, Teppich Kibek, Toys R’us, IKEA Waltersdorf, Poco-Domäne, Möbel Höffner Waltersdorf und das A 10 Center Wildau.