Berthold-Beitz-Zentrum in Berlin gegründet

Ab heute trägt das Russland/Eurasien-Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) den Namen "Berthold-Beitz-Zentrum - Kompetenzzentrum für Russland, Ukraine, Belarus und Zentralasien in der DGAP."

Mit der Umbenennung würdigt das Zentrum das Lebenswerk Berthold Beitz´, der nach dem zweiten Weltkrieg die Geschicke der Firma Krupp leitete. Er galt als moralisches Vorbild in der deutschen Nachkriegswirtschaft und Vorreiter für Verständigung zwischen Ost und West.

Das Zentrum soll als Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft das wirtschaftliche Engangement Deutschlands im Osten mit Analysen begleiten und Handlungsoptionen aufzeigen.

"Die Annäherung Westeuropas und seiner direkten östlichen Nachbarstaaten wurde mit der Erweiterung der Europäischen Union vollzogen. Zu den Ländern Russland, Ukraine und Belarus sowie zu den Staaten Zentralasiens und des Südkaukasus stehen trotz Erfolgen noch weitere Anstrengungen an. Genau hier setzt das zukünftige Berthold-Beitz-Zentrum an.", so Tessen von Heydebreck, Mitglied im Vorstand des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft.